Sachen die mich beschäftigen
Beiträge gettagt mit Poltik
Käßmann und die Moral
24. Feb
Ich finde es schon erstaunlich das eine Person, die zumindest in letzter Zeit keine Gelegenheit auslässt den Zeigefinger zu heben, betrunken Auto fährt. Eigentlich ist betrunken noch untertrieben, man sollte wohl er besoffen sagen. Ich denke manch einer wäre bei 1,5 Promille gar nicht mehr in der Lage mit dem Auto zu fahren. Das ist aber ein anderes Kapitel. Die gleiche Frau hat zuerst das Betreuungsgeld kritisiert und dann in ihrer Neujahrspredigt ihr Statement zum Krieg in Afghanistan abgegeben. Da heißt es dann unter anderem:
Nichts ist gut in Afghanistan. All diese Strategien, sie haben uns lange darüber hinweggetäuscht, dass Soldaten nun einmal Waffen benutzen und eben auch Zivilisten getötet werden.
Herr Westerwelle
22. Feb
Langsam fällt mir zu dem Herren nichts mehr ein. Ich frage mich warum er diese ganze Kampagne gestartet hat. Will er von den Spenden an die FDP ablenken oder von möglichen Konten in der Schweiz. Wenn er sich für seine Kampagne ausgesucht hat ist dagegen mehr als offensichtlich. Jedenfalls mit den Arbeitslosen eine Gruppe die ihm weder auf Augenhöhe begegnet noch eine Gruppe die in unserem Land eine Lobby hat. Es gab schon mal einen solchen Politiker bei der FDP. Der führte sich mitunter auch wie ein Quartalsirrer auf und war unter dem Namen Möllemann im ganzen Land bekannt. Damals kamen solche Sätze wie
„Ich fürchte, dass kaum jemand den Antisemiten, die es in Deutschland leider gibt und die wir bekämpfen müssen, mehr Zulauf verschafft hat als Herr Scharon und in Deutschland ein Herr Friedman mit seiner intoleranten und gehässigen Art, überheblich. Das geht so nicht, man muss in Deutschland Kritik an der Politik Scharons üben dürfen, ohne in diese Ecke geschoben zu werden.“
von einem Herrn Möllemann. Auch wenn es ein anderes Thema ist, so findet man doch bei Guido ganz ähnliche Formulierungen. Bei Herrn Westerwelle klingt das dann so:
Wer arbeitet, muss mehr haben als derjenige, der nicht arbeitet. Das muss man sagen dürfen. Alles andere ist Sozialismus.»
Bagatellkündigungen
03. Dez
Ich habe heute diesen Artikel auf Spiegel.de gelesen und er hat mich beim Lesen zunehmend wütend gemacht. Nicht weil er unwahr oder schlecht ist, sonder weil mich die dort geschilderten Verhaltensweisen sauer machen. So heißt es dort unter anderem:
…Jetzt, im Alter von 58 Jahren, ist er plötzlich arbeitslos. Die norddeutsche Großhandelsfirma Citti hat ihn gefeuert, weil er aus einem zu Bruch gegangenen Karton eine Milchschnitte gegessen hatte.
Der süße Snack kostet im Supermarkt 26 Cent…
…Ein Oberhausener Industriearbeiter sollte den Laufpass bekommen, weil er sein Handy an einer Steckdose der Firma auflud – was einen Schaden von 0,014 Cent verursachte.